Wetterresistenz
Sonnenschirm als Regenschirm?
Die meisten Sonnenschirme von Markenherstellern schützen nicht nur wie der Name vermuten lässt gegen Sonne. Neben diesem Hauptverwendungszweck sind die Parasols je nach Bespannung zudem äußerst effektiv gegen Feuchtigkeit bzw. leichtem Regen. Man darf natürlich nie außer Augen lassen, dass die Sonnenschirme eher für trockenes Wetter gebaut wurden, jedoch sind sie oft ein Grund dafür, warum eine Gartenparty nicht bei den ersten Tropfen ins Haus verlegt werden oder sogar abgebrochen werden müssen.
Man unterscheidet unter folgenden Eigenschaften bezüglich der Wasserdurchlässigkeit:
- Regenabweisend: Ein Schirm dieser Kategorie hält eine Wassersäule von rund 120mm Wasserdruck aus, bis die Dichtigkeit nachlässt. Leichter Regen wird abgehalten
- Wetterfest: Ein Schirm dieser Kategorie hält eine Wassersäule von rund 300-400mm Wasserdruck aus, bis die Dichtigkeit nachlässt. Mittelstarker Regen wird abgehalten
ACHTUNG: Bei einem längeren Zeitraum des Regens verlieren Schirme beider Klassifizierungen ihre Dichtigkeit und es fängt an durchzutropfen!
Wenn der Sonnenschirm einmal richtig nass geworden sein sollte, dann empfehlen wir ihn nach dem Regen aufzuspannen, weil er dann wegen der größeren Fläche, durch Wind und Licht schneller trocknet.
Wir geben bei allen Schirmen die Dichtigkeits-Kategorie an, soweit sie uns vom Hersteller übermittelt wurde.
TIPP: Wenn man den Sonnenschirm auch nach Sonnenuntergang aufgespannt lässt, dann kann die abgegebene Wärme der darunter sitzenden Personen nicht so leicht nach oben steigen, d.h. man kann an kühleren Frühlings- bzw. Herbstabenden noch länger im Garten bzw auf der Terrasse oder dem Balkon sitzen!
